Mittwoch, 18. April 2012

Der Greifer (1958)

Der Greifer
(Der Greifer, Deutschland 1958)

Regie: Eugen York

Der deutsche Film der 50er Jahre lässt sich bekanntlich nicht auf Heimatschnulzen und Schlagerstreifen reduzieren. Auch die deutschen Produzenten setzten auf den Krimi als Kassengaranten, der möglicherweise internationale Anerkennung finden würde. Dabei verfilmte man gelegentlich durchaus Stoffe, die mehr oder weniger auf dem eigenen Mist gewachsen waren ("Nachts, wenn der Teufel kam", 1957, oder  Dürrenmatts "Es geschah am hellichten Tag", 1958), sah jedoch nicht ein, dass man mit ihnen am besten fuhr. Man ahmte lieber zusätzlich den Film noir oder amerikanische Krimis mit pseudo-dokumentarischem Charakter nach (die Titel vergessener Streifen wie "Der Schatten des Herrn Monitor", 1950,  "Wer fuhr den grauen Ford?", 1950, und "Die Spur führt nach Berlin", 1952, vermögen vage an das Unterfangen zu erinnern) - entdeckte aber auch rasch Georges Simenons Kommissar Maigret, dessen ruppiger, mit unerschütterlicher Ruhe und Einfühlungsvermögen verbundener Charakter sich, wie auch die Schweiz 1955 mit ihrem "Polizischt Wäckerli" bemerkt hatte, so gut der jeweiligen Nationalität und dem bevorzugten Schauspieler anpassen liess.


Dieser Entdeckung dürfte "Der Greifer", Hans Albers' viertletzter Film, entsprungen sein. Denn auch hier waltet ein unnachgiebiger, jedoch einfühlsamer Kriminalist an der Schwelle zur Pensionierung seines Amtes. Und während Polizischt Wäckerli nur Diebe fangen muss, sich wegen privater Sorgen mit Sohnemann und Tochter aber trotzdem schlecht gelaunt an den perfekt gedeckten Schweizer Tisch setzt (man vergleiche die realistische "Ordnung" in der Küche des französischen Kommissars in Delannoys "Maigret tend un piège", 1958!), hat es 'Der Greifer' Otto Friedrich Dennert, Kriminaloberkommissar, tatsächlich mit Mord, sogar mit Mord an mehreren blonden Frauen,  zu tun, findet aber nebenbei noch die Zeit, der Frau eines arbeitslosen Diebs so intensiv die Wange zu tätscheln, dass böse Zungen von sexueller Nötigung reden könnten. - Und man bemerkt rasch: Regisseur Eugen York, der den alternden "blonden Hans" noch zu weiteren filmischen Verbrechen antrieb ("Das Herz von St. Pauli", 1957, "Der Mann im Strom", 1958), wollte trotz des vielversprechenden Thriller-Anfangs (eine männliche Schattenfigur bewegt sich zu aufpeitschender Musik durch die nächtliche Strasse), ein Filmchen drehen, das für einen Krimi an Biederkeit kaum zu überbieten sein sollte:


Kommissar Dennert weiss, dass seine Pensionierung immer näher rückt,  wartet doch Dr. Schreiber (herrlich schleimig verkörpert von Siegfrid Lowitz) hemmungslos-gierig darauf, sein - überaus korrekter - Nachfolger zu werden. Vorher will der alte Mann aber mit seiner stets erfolgreichen Intuition den Frauenmörder finden, der den ganzen Ruhrpott in Angst und Schrecken versetzt. Und dann kommt noch ein Generationenkonflikt hinzu: Während Dennert in der Spelunke "Zur Mücke" zusammen mit ehemaligen Ganoven, die er alle "von Mensch zu Mensch" kennt, feiert und das aus "Grosse Freiheit Nr.7" (1944) bekannte Lied "Beim ersten Mal, da tut's noch weh" trällert, verliebt sich sein Sohn Harry, ebenfalls bei der Kriminalpolizei tätig, während seiner Nachtwache in Essens Sündenbabel prompt in die Verlobte eines Posträubers. Das veranlasst Papi Albers nicht nur dazu, dem Nachwuchs die Ente, die dieser trotz Kochrezept auszunehmen vergass, unter die Nase zu reiben; er stürzt sogar die junge Liebe ins Unglück und beschwört beinahe ein weiteres Verbrechen herauf. Bei so viel Trostlosigkeit bleibt ihm nur noch ein tiefsinniges Gespräch mit seinem Kanarienvogel: "Hansilein, vielleicht hab' ich wirklich 'n Vogel. Sag mal 'Piep'!"

Gegen Ende gewinnt das sich bislang vor allem in Büros und in Kneipen abspielende Filmchen noch etwas an Spannung, und der Mörder wird nach einer gnadenlosen Geiselnahme dank Papis und Sohns gemeinsamem moralischen Vorgehen geschnappt. Ich verrate - obwohl der Zuschauer es nach fünfzehn Minuten weiss - nicht, wer es ist. Bloss dies: Agnes Windeck, die gewohnt altmodisch-elegant auftritt, darf als unschuldig betrachtet werden. Und wir erfahren endlich, von wem Klaus Kinski alle seine mimischen Fähigkeiten abkupferte (von Horst Frank, natürlich). - Auch das Motiv für all die grässlichen Morde wird geliefert: "Eine Frau ist daran schuld." Das ist nicht weiter erstaunlich: Der aus Russland stammende Eugen York scheint es allgemein nicht so mit den Frauen gehabt zu haben. Sogar sein letzter Spielfilm (1982) trug den Titel "Schuld sind nur die Frauen".


Man muss um der Gerechtigkeit willen betonen: Abgesehen von Hansjörg Felmy als fadem Harry belebt eine gut agierende Truppe den biederen Streifen, von dem behauptet wird, er sei die letzte sehenswerte Arbeit von Hans Albers gewesen und der trotz sich hartnäckig haltender Behauptungen keine späte Fortsetzung seines 1930er Streifens mit dem gleichen Titel ist. Auch der Altstar bringt sich und seine Schauspielkunst noch einmal voll ein, trotz aller Versuche, ihn auf den Klischeetyp des alternden Helden festzulegen. - Ich zumindest kann mich des Eindrucks nicht erwehren, Dennert sei sogar als Vorläufer einer Figur zu betrachten, die in den 70ern jahrelang den ZDF-Freitagabend "belebte" und mich ins Bad trieb. Sein Sohn Harry wiederum dürfte sich als Assistent des Nachfolgers von Erik Ode empfohlen haben. Vermutlich wusste er nur nicht, wo Derrick den Autoschlüssel aufzubewahren pflegte...

Kommentare:

  1. Au fein, dem Film wollte ich auch schon längst ein paar Zeilen gewidmet haben. Für mich ist das ein alter Haudegen Film, wie ihn eben jeder nach seiner Fasson beschreiben sollte, weshalb er in einer Reihe mit The Shootist, Nobody's Fool oder Rocky Balboa stehen darf. Albers hat natürlich in den 50ern noch weit interessantere Figuren gespielt, klar. Neben dem von mir gepriesenen Nachts auf den Straßen kann ich da z.B. Vom Teufel gejagt empfehlen, in dem es in etwa um ein Jekyll/Hyde-Motiv geht. Letzteren Film bekommt man in ausreichender Qualität zusammen mit 4 weiteren DVDs im der Nostalgie Edition 2 Digipak vom Ramschlabel Laser Paradise für wenige Euronen. Z.B. derzeit beim Amazon-Marketplace ab 1,90 € oder direkt bei Amazon für 6,82 €.

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    1. Vielen Dank für die Hinweise! Splatter-Mutti hasst Hans Albers, und ich geniesse es, sie mit seinen Filmen zu quälen. :D - Als ich gestern einen Verriss beendet hatte, ist mir übrigens aufgefallen, dass ich den "Greifer" eher mit ein wenig Ironie anging, die einem solchen Film angemessen ist. Denn im Grunde genommen fand ich das Ding recht unterhaltsam, empfand es aber schon beinahe als Pflicht, auf sein "50er Jahre-Flair" mit himmelschreienden Dialogen hinzuweisen. ;)

      Die Einordnung in den "Haudegen"-Bereich ist Albers natürlich auch angemessen. Was mich auf Maigret brachte, war die Mischung aus Ruppigkeit und Verständnis, die sich vor allem zu Beginn (das Ausquetschen des arbeitslosen Diebs mit anschliessender Rührseligkeit inklusive Wangen-Tätschelei der Gattin) bemerkbar macht. Aber spätestens in seiner Stammkneipe wird er tatsächlich zum alten Haudegen.

      Eine Besprechung von dir wäre übrigens spannend. Ich mag es, wenn ich meine Eindrücke mit denen anderer Filmfreunde vergleichen kann - und da ich mich meistens Filmen widme, die nicht gerade im Kino laufen, ist so etwas eine Rarität. :)

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    2. Dabei muß ich mich schon vorsehen, nicht ausschließlich Doubletten zu liefern. Immerhin habe ich kürzlich auch gerade L'Atalante gesehen, dem sich Manni Polak mehr als ausführlich gewidmet hat. Aber zum Glück habe ich noch genügend Alternativen. :)

      Das mit dem Feedback geht mir ja genauso. Wer weiß, was ich noch alles an obskurem Phantastikzeug ausgraben würde, wenn es hierzu einen größeren Ansturm gäbe. :D

      Vielleicht kann man Hans Albers mit seinem Greifer ja noch irgendwie in die Proto-Perrak Ecke schieben. Das halte ich gerade für ein amüsantes Unterfangen.

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    3. Es wird doch bestimmt Leser geben, die für eine kurze und knackige Besprechung von L'ATALANTE dankbar wären. Also frisch ans Werk!

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    4. Und es ärgert dich nicht, dass er dich "Manni" nennt? Ich kenne Leute, die schon zu toben beginnen, wenn ihr überlanger Nick abgekürzt wird. - Schade! Hatte mich auf eine kleine virtuelle Schlacht gefreut. :(

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    5. Wieso soll mich das ärgern? So nennen mich viele Leute, manche seit Jahrzehnten.

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    6. Ich glaube auch, daß dem keine Respektlosigkeit anzumerken war. Und wie aus dem Maul eines Faultieres namens Sid tönte es ebenso wenig. :D

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  2. Den »Greifer« würde ich mir nach Deinem anregenden Text glatt wieder einmal anschauen. Als ich ihn zuletzt (so vor 4, 5 Jahren) sah, war ich zugegebenermaßen etwas enttäuscht. (Hatte mir wohl etwas weniger Klischee und etwas mehr Kolorit versprochen.) Vielleicht versuche ich es auch mit dem von Dir erwähnten York/Albers-Streifen »Der Mann im Strom« (klasse Titel!), der ja mittlerweile ebenfalls auf DVD erschienen ist.

    Lustig übrigens, daß Du zum Schluß Deiner Besprechung den Bogen zu »Derrick« schlägst. Ich brüte nämlich gerade (nachdem ich mir die Box mit den ersten 15 Folgen zu Gemüte geführt habe) über einer ausführlichen Würdigung des alten Tränensackes. Was Du während der Ausstrahlungen dieser (zumindest in ihren Anfängen epochalen) Serie (bis 1978 übrigens am Sonntagabend) im Badezimmer gemacht hast, kehren wir wohl besser unter den Wannenvorleger … :)

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  3. @Intergalactic Ape-Man

    Andererseits: Wollen wir um des reinen Feedbacks willen auch noch unseren überflüssigen Senf zum neuesten Blockbuster geben - obwohl wir ahnen, dass in zwei, drei Jahren kaum noch jemand über ihn spricht? Ich biete ab und zu die Besprechung eines wirklich bekannten Films an; aber selbst das hat nichts mit "Pflicht" zu tun. Die Wünsche überfallen mich einfach.

    Ha! Manni Polak. Darüber wird er sich aber freuen. ;) Ich wiederum würde deine Besprechung von "L'atalante" auskosten. Titel: "Was Manfred Polak übersah". Er hat zwar als Pedant sicher nichts übersehen; Kritiker können aber sogar an den besten Dissertationen und Habilitationsschriften etwas aussetzen. Warum also nicht auch an einer Besprechung von Manfred? :D

    @Sebastian

    Ne, es war "Der Kommissar", der mich dank Wannenbesuch zum sauberen Kerlchen machte. Darauf reagiert mein Co-Admin allerdings etwas pikiert. ;) "Derrick" schien mir eher zu Felmy passend, weil Tapperts Assistent auch "Harry" hiess. Derrick wurde übrigens - vielleicht erinnerst du dich - als Sensation angekündigt: man wisse von Anfang an, wer der Mörder sei. Das wollte ich doch wie gewohnt erst am Schluss herausfinden...

    Es ist in der Tat erstaunlich, was da an Albers-Filmen aus den 50ern auf DVD erscheint (zum "Greifer" kam ich sogar günstig). Sie sind sicher eine Entdeckung wert, weil man den Mann, der sogar unter Goebbels der liebe Gott war, einfach lieben muss.

    Über das, was ich in der Badewanne machte, habe ich mich übrigens mal in der BRAVO ausgelassen, als ich noch für das Dr. Sommer-Team arbeitete: "Wenn Jungen sagen: Ich bade nur". :D

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    1. Ich befürchte ja immer, daß es auf Dauer auch einfach Leser verschreckt, wenn man sie dauerhaft mit einer Welt konfrontiert, die sie nicht kennen. Da ich aber verschiedene Hauptthemengebiete habe, hoffe ich darauf, daß sich das etwas ausgleicht. Aber was das Feedback angeht ist die Quote derer, die einfach nicht wüßten, was sie zu den ihnen unbekannten Sachen schreiben sollten, besorgniserregend hoch. Allein deshalb ist es vielleicht keine schlechte Idee, einfach mal aus dem verkarsteten Kokon auszubrechen. Zumindest für mich, weil ich mir unter den Raritäten auch oft dazu noch die muffigen auswähle. L'Atalante hingegen ist sicher aufgrund der aktuellen Wertschätzung auch in der Arthaus Collection ein ausreichend lauwarmes Eisen, um es noch einmal anzuschmieden, fürwahr. Vielleicht liegt mein Vorteil dann darin, einfach ein paar Absätze weniger zu erzählen. Gerade im Internet ist der XXL-Aufsatz nicht immer Objekt breiter Beliebtheit.

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    2. Gerade im Internet ist der XXL-Aufsatz nicht immer Objekt breiter Beliebtheit.

      Da liegst du sicher richtig. Ich habe mir jedoch von Anfang an vorgenommen, darauf keine Rücksicht zu nehmen, sondern das zu schreiben, was ich schreiben muss (ein paar Leute werden ja mit den Screenshots angelockt). Ab und zu gibts wie jetzt eine Kurzbesprechung; aber ich fühle mich mit einem Gesinnungsgenossen wie Manfred wohl. Wir gehen wohl beide von der Hoffnung aus, ab und zu werde uns jemand anklicken, der eigentlich möglichst viel über den von ihm gesuchten Film wissen will - und uns nachts auf seinen Kniescheiben anbeten. ;)

      Was noch lustig ist: Du hältst diverse Leser sicher unter anderem mit deiner Teilnahme am "Media Monday"-Spiel bei der Stange. Ich wiederum lese deine Besprechungen von Raritäten und klicke "Media Monday"-Beiträge auch in anderen Blogs grundsätzlich nicht an (ist eine Art von Protest). Wenn du natürlich eines Tages mit der Besprechung eines Films aufwartest, der - sagen wir - vor zehn oder mehr Jahren ein Thema war, wirst du staunen, wie interessiert deine Leser das Ding mal wieder aufnehmen. Bei mir ging es etwa bei Hitchcock, Lynch oder Scorsese's "The Aviator" so. - Aber eben: Man kann sich nicht ständig zu Besprechungen zwängen, die andere lesen wollen. Diese Qual überlasse ich anderen. Und gelegentlich sind die Leute auch tatsächlich für eine Entdeckung dankbar. :)

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    3. Das mit den Bildern habe ich ja absichtlich abgeschafft. Ich hab einfach keine Lust mich, obwohl ich sogar Pressezugänge bei einigen Stationen habe, damit zu befassen, ob ich sowas nun veröffentlichen darf oder nicht. Und eine Rechtsabteilung möchte ich auch nicht eröffnen. Da muß es eben schrullig mit sturem Content gehen, was immerhin den Vorteil hat, daß die Bildabrufe die Statistik nicht verwässern. :)

      Der Witz ist tatsächlich, daß (zumindest bis vor Kurzem, als die Filmblogs noch nicht massig nachgezogen haben) Media Monday und Kritiken-Publikum nahezu mit dem Linial gezogen unterscheidbar sind. Aber das ist vielleicht auch der Reiz daran, die Möglichkeit zu öffnen, einfach mal jemanden durch Zufall auf die andere Seite zu reißen. Ich bin vielleicht auch noch etwas schüchtern, was "große Filme" angeht. Das liegt zum einen daran, daß ich nicht einfach noch mal schreiben möchte, was alle anderen schon geschrieben haben, und zum anderen, weil ich einem großen Film auch möglichst gerecht werden möchte, wo meine Ehrfurcht mir manchmal nur wenige Zeilen erlaubt. Andererseits ist es vielleicht auch gerade eine Kunst, die Essenz dieser "Klassiker" mal in wenige Sätze zu destillieren und sich gar nicht um das große Bohei zu scheren.

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    4. Ich wusste natürlich gleich, dass der von dir so verkannte KOMMISSAR gemeint war, weil Du deine völlig unerklärliche KOMMISSAR-Phobie in Verbindung mit Waschzwang (der Außenseiter hätte sicher einen tollen Fachterminus dafür!) schon öfter öffentlich gemacht hast (als hoffentlich irgendwann erfolgreiche Selbsttherapie?). Aber was ich jetzt eigentlich sagen wollte: Ich wäre eigentlich auch eher auf Derrick denn auf Erik Ode als Vergleich gekommen. Derrick hat ja in seiner Frühzeit auch gelegentlich die Fäuste gebraucht, und in seiner sich endlos hinziehenden Spätzeit war er der Onkel Kommissar (Verzeihung: Oberinspektor). Dagegen war Ode immer der Denker, aber nie das Raubein.

      Und wir erfahren endlich, von wem Klaus Kinski alle seine mimischen Fähigkeiten abkupferte (von Horst Frank, natürlich).

      Mag sein, aber für mich war Kinski ein Schauspieler, der zunächst mal von der Sprache kam und nicht vom Grimassieren (wie ich neulich schon erwähnte, hat er 10 Jahre lang hauptsächlich rezitiert), und von der Körpersprache, und da hat er Horst Frank dann doch etwas hinter sich gelassen.

      Aber wenn wir schon bei Frank sind: Wer ihn als völlig überkandidelten (und kinskiesken) Schurken in einem Film sehen will, der das Gegenteil von bieder ist, der greife zu DES SATANS NACKTE SKLAVIN (als DIE NACKTE UND DER SATAN auf DVD). Screenshot gefällig? Bitte sehr (ja, der abgetrennte Kopf gehört Michel Simon). Den dazu gehörigen sehr empfehlenswerten Artikel gibt es hier. Dieser Knüller wäre auch prädestiniert für eine Besprechung durch den Ape-Man.

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    5. Ach ja, ich wollte ja noch was zur Badewanne schreiben. Was der kleine Whoknows da immer gemacht hat? Na, gesungen natürlich!

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    6. Die (technisch leider nicht sehr gute) DVD liegt schon lange hier. Das Thema ist auf jeden Fall meins. ;)

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  4. @Manfred Polak

    Das stimmt natürlich: Erik Ode war in der von mir schmählich unterschätzten Reihe faustlos. Ich hätte mir hingegen nie vorstellen können, wie Derrrick ein Kind in Armen hält. ;) - Und da ich meinen Waschzwang schon nicht zu erklären vermag, will ich wenigtens mein Desinteresse an den ZDF-Krimis erklären: Der kleine Whoknows wuchs noch mit den Krimis auf, die die ARD am Freitag ausstrahlte - von "77 Sunset Strip" über "The Saint" bis zu "The Rockford Files". Seine Vorstellungen dessen, was ein Krimi ist, waren also schon festgelegt: Er begann grundsätzlich freitags um 21.00, und spielte mit Sicherheit nicht in Deutschland(Ausnahme: das erotische Weib in Lederklamotten, das zusammen mit seinem Gentleman am Samstag im Schweizer Fernsehen britische Gangster zur Strecke brachte). Wir haben es hier mit kindlichen Vorstellungen zu tun, die überwunden werden müssen. Ich bemühe mich...

    Aber in der Badewanne hatte ich es eher mit den unsterblichen Melodien der 60er Jahre .

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