Sonntag, 1. April 2012

Die ideale literarische Vorlage

Der junge Törless
(Der junge Törless, Deutschland/Frankreich, 1966)

Regie: Volker Schlöndorff
Darsteller: Mathieu Carrière, Marian Seidowsky, Bernd Tischer, Fred Dietz, Lotte Ledl, Jean Launay, Barbara Steele u.a.

Im Jahre 1902 verfasste Hugo von Hofmannsthal unter dem Titel "Ein Brief" ein Werk, das für die Erzählkunst der Moderne von grösster Bedeutung sein sollte. In diesem Brief beklagt sich ein fiktiver Lord Chandos in allerdings erlesenen Worten über die Unfähigkeit der Sprache, dem Ausdruck zu verleihen, was ihn berührt, was er erzählen möchte. Hinter dem "Brief des Lord Chandos" verbirgt sich eine persönliche Verunsicherung des Autors. Er wurde jedoch von verschiedenen Literaten der Zeit als Aufforderung betrachtet, sich vom traditionellen Erzählen des 19. Jahrhunderts (man sprach gerne vom "Fontaneisierenden Erzählen") zu lösen und eine Sprache zu suchen, die die Schilderung bisher unerzählter Realitäten ermöglichen sollte. So entstanden innerhalb eines Jahrzehnts  Werke, in deren Mittelpunkt diese Suche nach einem neuen Erzählen stand: Robert Walsers "Der Gehülfe" (1908), Rainer Maria Rilkes "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" (1910), in dem sich die Hauptfigur, ein in der Grossstadt seine Identität Verlierender, die Sprache wünscht, die das wiederzugeben vermöchte, was ihm die noch angedeuteten Räume an abgerissenen Häuserwänden mitteilen - und natürlich Robert Musils erster Roman "Die Verwirrungen des Zöglings Törless" (1906), ein Werk, das sich in die Seele eines Pubertierenden hineinversetzt, der vor der unverständlichen, ihn überfordernden Realität (man sagt oft, die Geschichte habe nur "zufällig" mit Sadismus und Homosexualität zu tun) in eine Welt des Traums flüchtet.

Kaum jemand hätte erwartet, dass eines dieser Werke später nicht nur verfilmt, sondern als Film sogar von beinahe ebenso grosser innovatorischer Kraft sein würde wie als Roman. Doch um 1960 geriet der deutsche Film in eine ähnliche Krise wie das Erzählen um die Jahrhundertwende, und der Rückgriff   auf Musils "Törless" sollte 1966 nicht nur einem begeisterten Cannes zeigen, dass "Papas Kino", lange Jahre eine Peinlichkeit für die Festspiele, tatsächlich tot war. - Volker Schlöndorff gehörte zwar nicht zu den Mitbegründern des "Neuen Deutschen Films": Während eine Reihe von Filmemachern das Oberhausener Manifest verlesend eine Auseinandersetzung des Films mit politischen und gesellschaftskritischen Themen verlangte, besuchte er die Cinémathèque française, um später als Regieassistent bei Louis Malle, Jean-Pierre Melville und Alain Resnais  zu arbeiten. Seine Robert Musil-Adaption, die etwas wirklich Neues sein wollte, sich auch bewusst von der Nouvelle Vague abhob, sorgte aber international derart für Aufsehen, dass sie heute als erstes erfolgreiches Ergebnis jener Bewegung betrachtet wird, die dem deutschen Film der 70er und 80er Jahre wieder die Bedeutung zu geben vermochte, die ihm bis in die frühen 30er hinein einst zukam.

Schlöndorff bemühte sich – wie schon der Trailer betonte – nicht um eine exakte (man sprach von „akademischer“) Literaturverfilmung. Dies war zum Teil gar nicht möglich, weil das bei Musil offen ausgesprochene homosexuelle Verlangen (Törless lässt sich von Basini, einem betont hübschen, sexuell anziehenden Schüler, während eines im Internat verbrachten Urlaubs verführen) im Deutschland der 60er noch ein heisses Eisen war und nur angetönt werden konnte. Auch das Ende erscheint wesentlich ambivalenter als im Roman, der die „Verwirrungen“ als Bestandteil eines Erwachsenwerdens deklariert. – Stattdessen setzte der junge Filmemacher auf die "Offenheit" des Werks, seine Zeitlosigkeit, die es ihm tatsächlich ermöglichte, einem in unterkühltem Hochglanz gehaltenen Schwarzweiss-Streifen über Geschehnisse in einem Internat der Jahrhundertwende eine bemerkenswerte Brisanz zu verleihen, weil er die Figuren nicht nur als einer untergehenden Kultur angehörende Zöglinge, sondern auch als Wegbereiter des Nationalsozialismus zeichnete. (Es ist, dies nur nebenbei, eigenartig, wie oft literarische Werke, zum Beispiel der dritte Teil der „Schlafwandler-Trilogie“, 1930-1932, von Hermann Broch , die den Untergang der k. und k.-Monarchie beschreiben, den Eindruck erwecken, sie bezögen sich nicht nur auf den Ersten Weltkrieg, sondern nähmen zugleich die Zeit des Nationalsozialismus vorweg. Man kann dies allerdings nicht einer Weitsichtigkeit der Autoren oder einer sich wiederholenden Geschichte zuschreiben, höchstens einer später erfolgten Interpretation, die wie Schlöndorff unliebsame Zusammenhänge betont). Dass aus der Verfilmung von Musils Roman mehr herauszulesen war als die brutalen Vorgänge in einem Kadetten-Internat, dürfte etwa dem Goethe-Institut sauer aufgestossen sein: es verschmähte „Der junge Törless“ noch zehn Jahre nach seinem Entstehen. Vergangenheitsbewältigung war etwas Neues, Unbequemes.


Die Geschichte ist bekannt: Der Bürgersohn Thomas Törless wird zu Beginn des 20. Jahrhunderts von seinen Eltern in ein Elite-Internat an der österreichisch-ungarischen Grenze gebracht, wo er zusammen mit anderen Schülern aus gutem Hause zu Zucht und Ordnung erzogen werden soll. Der nachdenkliche, zunehmend seiner Sinnlichkeit ausgelieferte und dadurch erst recht verunsicherte junge Mann empfindet allerdings nicht nur das Internatsleben als öde; ihm kommt auch die Umgebung mit den arbeitenden Frauen und dem Schlächter fremd und seltsam vor. Er schliesst sich den forschen Mitschülern Reiting und Beineberg an, die ihm aber auch nur eine heruntergekommene Schänke und die Dorfhure Bozena zu bieten haben, ein Weib, das Wien kennt und wegen seiner Schwangerschaft einst von dort verjagt wurde. Es sieht in den Kadetten die Ebenbilder ihrer Eltern: „Ihr seid wie eure Eltern: scheinheilig, feige und verlogen.“ - Basini, ein weiterer Mitschüler, macht sich vor allem durch seine Spendierfreude und seine Angeberei bemerkbar (er schickt sich selber einen Brief mit einem Strumpfband, das er mit den Worten „Von meiner Dulcinea!“ herumreicht). Gleichzeitig leiht sich Basini, der, wie wir später erfahren, von seiner armen Mutter unterstützt wird, bei allen Kameraden Geld aus, das er nicht zurückzahlen kann. 

Als der Angeber von Beineberg und Reiting des Diebstahls überführt wird, melden ihn die zwei Kadetten nicht der Schulleitung, sondern machen ihn zu ihrem Sklaven, für den sie sich immer neue Erniedrigungen ausdenken. Während Reiting  hemmungslos seine sadistischen Triebe auslebt und Beineberg, gern als Kenner der indischen Philosophie auftretend, sich angeblich nur an diesem Fall „schulen“ will, beobachtet Törless – mehr auf der Suche nach einem Halt in dieser seltsamen Welt, in der sich Realität und Irrealität kreuzen –  die zunehmenden Quälereien zuerst arrogant-desinteressiert wirkend, später angewidert. Da aber selbst sein Mathematiklehrer, von dem er sich Antworten auf seine die Realität betreffenden Fragen nach den imaginären Zahlen, die es in Wirklichkeit doch gar nicht gibt, nur mit Ausflüchten reagiert (eine einzigartige, die sich verbergen wollende Unwissenheit der Obrigkeit mit einem „Mein lieber Freund; du musst einfach glauben“ abtuende Szene), begibt er sich in eine Abwesenheit der Hoffnungslosigkeit, die angesichts seiner Unfähigkeit, dem der Klasse ausgelieferten Basini beistehen zu können, in eine wirkliche Flucht mündet. Denn alles, was er dem ihn um Hilfe bittenden Gequälten sagen konnte, war: „Es gibt eben eine schmutzige und eine saubere Welt. Es ist die gleiche, in der beides geschieht. Das ist die ganze Weisheit.“ 


Schlöndorffs Bilder dringen unterstützt von der nicht nur die Zuschauer der 60er Jahre verstörenden Musik Hans Werner Henzes tief in die Seele des Kadetten ein, die wie die karge Landschaft um den Bahnhof in der Einöde noch nicht vollendet ist. Sie lassen uns sein „Manchmal möchte ich am liebsten weglaufen“ als Reaktion auf die Unfähigkeit, die Welt mit ihren abstrakten Vorgängen zu deuten, verstehen, die Suche nach einer eigenen Position auch detailliert miterleben. Der begehrte Hals des Serviermädchens in der Schänke wird mit Törless‘ Augen aufgesogen, das interessierte Rollen einer Zigarette, die sich Beineberg genehmigt, träumerisch verfolgt. Wir erkennen Reitings puren Sadismus an seinem Spiel mit der Fliege, die er während einer langweiligen Unterrichtsstunde genussvoll zu Tode quält. Und diese ständigen Blicke, die sich die Schüler zuwerfen: Wie bist du? Wo stehst du? – So viele Kleinigkeiten weisen darauf hin, dass wir es mit mehr als einer Internatsgeschichte zu tun haben: Die drei kleinen Affen (nichts sehen, nichts hören, nichts sagen!) im Büro des sich windenden Mathematiklehrers, die Pistole, mit der Beineberg Basini während seines „Hypnoseversuchs“ wie ein Nazi bedroht – aber auch Törless‘ „Flucht“ in sein Spiegelbild während der Quälereien, die das Publikum der 60er Jahre nicht nur aller Illusionen über die Donaumonarchie der „Sissi“-Filme beraubten, sondern äusserst schockierend gewirkt haben dürften (obwohl zum Beispiel die Einfachheit, mit der die Lynchszene gegen Ende inszeniert wurde, kaum zu überbieten ist). --- All diese Details weisen zusammen mit dem (gespielten?) Unverständnis des Lehrkörpers darauf hin, dass dieser Film auch die Vorgeschichte des Nationalsozialismus behandelt. Hinzu kommt dieser eigenartige Schluss, von dem man annehmen darf, er stehe für eine Weigerung, sich als erwachsen werdender Mensch der Realität zu stellen, zeige einen Törless, der es vorziehe, Geborgenheit in den Armen seiner Mutter zu suchen. - Nur ein paar britischen Filmen ("If....", 1968, "Another Country", 1984) gelang es, die brutalen Gepflogenheiten im geschlossenen System "Internat" ähnlich eindringlich darzustellen.


Über den Glücksgriff, der Schlöndorff mit dem jungen Mathieu Carrière gelang, ist oft geschrieben worden. Es kommt vielleicht alle Jubeljahre einmal vor, dass ein junger, recht unerfahrener Schauspieler eine derartige Glanzleistung bietet. Carrière lässt sich allerdings nur stellenweise mit dem träumerischen Törless in Musils Roman vergleichen (unter anderem in einer Szene, die ihn allein draussen herumirrend beim Gleiten in seine eigene Welt zeigt). Er tritt vielmehr als überheblich-intellektueller Schüler auf (vielleicht als Alter Ego des Regisseurs, der in Frankreich ein Jesuiten-Internat besucht hatte), was den Eindruck verstärkt, „Der junge Törless“ lehne sich zwar an die Vorlage an, sei jedoch - zum Teil wohl auch wegen der Unfähigkeit der Bilder, Erzähltes detailliert wiederzugeben - um eine eigenständige Interpretation bemüht, die die Dekadenz des frühen 20. Jahrhunderts konsequent zum Vorläufer der Unmenschlichkeit einer späteren Zeit mache. – Aber auch die anderen Rollen sind hervorragend besetzt. Ich möchte hier nur auf Barbara Steele hinweisen, die als Dorfhure Bozena einen kleinen Auftritt hat. Man könnte sie, Musils Text folgend, einfach als billige Schlampe darstellen. Schlöndorff verlieh ihr jedoch das, was sie zur „femme fatale“ und für die jungen Kadetten überhaupt erst verlockend machte. Offenbar steckt doch das in der Figur, was wir ihr in einem Seminar unserem Professor einst energisch absprachen, weil sie sich schlicht nicht in eine Reihe stellen lassen will mit den verführerischen "femmes fatales" der Jahrhundertwende, in Heinrich Manns "Professor Unrat" oder Thomas Manns "Der Zauberberg", der, die Androgynität solcher Figuren auf die Spitze treibend, mit Madame Chauchat die einzige Frau mit Penis (symbolisch!) in der damaligen Literatur präsentierte.


Obwohl ich noch immer auf einen Regisseur warte, der den Mut aufbringt, Rilkes „Malte Laurids Brigge“ (ein durchaus zeitgemässer Stoff!) wenigstens fragmentarisch zu verfilmen, muss Musils „Törless“ als die ideale Vorlage für einen Film betrachtet werden, der den Tod von Papas Kino in den 60ern erst zum internationalen Ereignis zu machen verstand. - Sein mehr als berechtigter Erfolg brachte den jungen Regisseur leider auf die Idee, er sei geradezu prädestiniert, schwierige literarische Stoffe auf brisante Weise für das Kino aufzubereiten. Diese gefährliche, an Hochmut grenzende Vorstellung sollte in einzelnen Fällen wirklich gute Literatur-Verfilmungen hervorbringen („Die verlorene Ehre der Katharina Blum“, 1975), oft aber zeigen, dass auch Schlödorff Bescheidenheit angemessen gewesen wäre. Ich bin heute noch der Überzeugung, dass der zwar mit einem Auslands-Oscar prämierte „Die Blechtrommel“ (1979) höchstens bewies, wie gefährlich, ja desaströs es sein kann, wenn man sich an den Roman eines sprachlichen Virtuosen wagt. Die Verfilmung von „Die Fälschung“ (1981), einem Roman des jung verstorbenen Nicolas Born, wirkt ebenso unbeteiligt wie die Frisch-Adaption „Homo Faber“ (1991), schon als literarisches Werk ein trockenes Konstrukt, dessen Lektüre man Gymnasiasten nicht mehr zumuten sollte. Und der sowohl blasse als auch schwülstige Versuch, mit „Un amour de Swann“ (1984) sogar Marcel Proust zu verfilmen, lässt höchstens erkennen, dass Volker Schlöndorff ohne diese verbohrte Vorstellung, der Meister der verfilmten Literatur zu sein, nach seinem grandiosen „Törless“ noch eine weitaus beachtlichere Filmographie vorzuweisen hätte.

Kommentare:

  1. Du hast mir Lust gemacht, den Film wieder mal zu sehen, den ich erst einmal vor langer Zeit gesehen habe. Damals fiel mir der Aspekt, dass er Ursachen des Faschismus bloßlegt, zwar auch auf, aber das hatte ich mittlerweile völlig vergessen (wie auch das meiste der Handlung). Jetzt liest es sich fast wie eine Blaupause zu Hanekes DAS WEISSE BAND.

    Ich hatte auch vergessen, dass Barbara Steele mitspielt. Was für ein kühner Griff von Schlöndorff! Schließlich kannte man Steele abgesehen von einem Gastauftritt in Fellinis 8½ hauptsächlich aus (vorwiegend italienischen) Horrorfilmen wie Mario Bavas LA MASCHERA DEL DEMONIO.

    Es stimmt aber nicht ganz, dass TÖRLESS als erstes Erzeugnis des "Jungen" oder "Neuen Deutschen Films" international Beachtung fand. Schon Herbert Veselys DAS BROT DER FRÜHEN JAHRE fand 1962 in Cannes wohlwollende, wenn auch keine begeisterte Aufnahme als "erster Versuch, die gegenwärtige völlige Auszehrung des deutschen Films zu überwinden" (Cahiers du Cinéma).

    Ferdinand Khittls DIE PARALLELSTRASSE (auch von 1962), in Deutschland weitgehend unverstanden, fand im Ausland und insbesondere in Frankreich begeisterte Aufnahme: "Es sind Filme wie DIE PARALLELSTRASSE, die dem zeitgenössischen Film seine intellektuelle Würde geben und den Adel einer wahren Funktion. DIE PARALLELSTRASSE ist ein philosophischer Thriller, ein Western der Meditation, der uns für ein ganzes Jahr voll unvermeidlicher Manifestationen des Schwachsinns entschädigt." (Robert Benayoun 1964 in Positif)

    Auch der extrem sperrige NICHT VERSÖHNT (1965) von Straub/Huillet erntete in Deutschland vorwiegend wüsteste Verrisse ("Sein neues Opus zerstückelt Bölls Roman bis zur Unkenntlichkeit, ist mit durchweg des Wortes und der Bewegung nicht mächtigen Laiendarstellern gedreht und so häßlich, wie ein Film nur häßlich sein kann." (Uwe Nettelbeck in Die Zeit)), und selbst ein Jungfilmer wie Peter Schamoni rief bei der tumultuösen Premiere bei der Berlinale "Katastrophe!". Aber bei Festivals in Bergamo, New York, London und anderswo wurde er gefeiert. "Seit Jahr und Tag hat es keinen Film gegeben, der so wie dieser für das Ansehen des deutschen Films wirkte." (Filmreport, 1965)

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    1. Da zeigt sich mal wieder, wie leicht man auf ständig wiederholte Behauptungen hereinfallen kann. Schlöndorff ist eben ein Name geblieben, und man muss seinen "Törless" zum Mythos erheben, während ich zum Beispiel von Veselys Böll-Verfilmung gar nichts wusste. Ich danke dir deshalb sehr für deine Ergänzungen, die zeigen, was es an deutschen Filmen, die hier verdrängt wurden, noch zu entdecken gibt. - Ich kann mir sogar ausmalen, weshalb eine Musil-Verfilmung damals in Deutschland eher akzeptiert wurde als eine Böll-Adaption: Böll war, mögen seine früheren Romane heute auch etwas mühsam wirken, einer der grossen deutschen Nachkriegsautoren, an dem es gefälligst nicht filmisch "herumzupfuschen" galt, während Musil erst erneut entdeckt wurde (es gab noch in den früheren 80er Jahren keine Taschenbuchausgabe von "Der Mann ohne Eigenschaften"). "Törless" war ein gewagter Stoff, der uns als junge Menschen tief beeindruckte. Eine neue Sichtung auch nach vielen Jahren hinterliess bei mir aber den Eindruck, der kleine Roman hätte (gerade was die sexuellen Implikationen anbelangt) noch viel wagemutiger umgesetzt werden können. Andererseits: Wie schwer tat sich Deutschland noch mit gewissen Szenen in Viscontis 1969 gedrehtem "La caduta degli dei" (Ausrede für die Ablehnung: die melodramatisch-opernhafte Inszenierung)!

      Was mich weiterhin tief beeindruckte, waren die Klänge von Hans Werner Henze, die die Bilder begleiten. Sie scheinen manchmal der Wiedergabe dessen, was in der Vorlage eine besonders wichtige Rolle spielt (das Befinden des Kadetten) besonders dienlich zu sein.

      Was ich jetzt tatsächlich gerne einmal sehen möchte, wäre eine filmische Annäherung an Rilkes "Malte Laurids Brigge". Man hat sich am "Ulysses" versucht; da sollte doch Rilkes durchaus aktueller Roman (die Suche des Einsamen nach einem Halt zum Beispiel in der Religion nimmt ja beängstigende Auswüchse an) verlockend sein. Und einzelne Episoden (etwa der Veitstänzer) wirken, als seien sie für die Leinwand gemacht.

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    2. Tolle Besprechung eines großartigen Films, die ihn vor meinem geistigen Auge wieder hat erstehen lassen. Da kann ich eigentlich nur zustimmen - auch, was die reservierte Haltung gegenüber Schlöndorffs späteren Filmen betrifft, denn zumindest von denen, die ich gesehen habe, kommt keiner auch nur annähernd an "Der junge Törless" heran.

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    3. Vielen Dank für deine Zustimmung! Ich rechnete schon mit boshaften Kommentaren wegen meiner Schlöndorff-Schelte, zu der ich aber weiterhin stehe. Der Mann hätte das Talent, musste sich aber unbedingt an Grass und anderen Schriftstellern versuchen, deren sprachliche Virtuosität sich nicht so einfach umsetzen lässt.

      Ich darf eventuelle Leser von Kommentaren bei dieser Gelegenheit darauf hinweisen, dass du und weitere Filmliebhaber höchst lesenswerte Blogs bei filmforen.de betreibt. Ihr verdient es, ebenso zur Kenntnis genommen zu werden wie wir Blogger, die wir uns für die Verlorenheit in den Welten des Internets entschieden haben, weshalb ich auch mit einem Link auf das Forum, wo man euch findet, aufmerksam mache.

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    4. Die beiden Filme von Vesely und Khittl waren Pioniertaten, denn sie waren die einzigen Langfilme von Unterzeichnern des Oberhausener Manifests, die 1962, im Jahr des Manifests, herauskamen. Tatsächlich waren beide Filme schon vor dem Manifest weitgehend fertig. Die anderen Unterzeichner lieferten erst mal Kurzfilme oder gar keine Filme, erst ab 1965/66 ging es richtig los.

      Böll war damals wirklich hochaktuell. Neben Veselys Film und NICHT VERSÖHNT hatten Straub & Huillet schon 1963 mit dem Kurzfilm MACHORKA-MUFF eine weitere Böll-Verfilmung abgeliefert. Dass diese beiden Filme in Deutschland durchfielen, hatte aber wohl eher mit dem extrem eigenwilligen Stil des Regie-Paares zu tun, als damit, dass Böll damals schon eine heilige Kuh gewesen wäre. Es gab auch erhebliche Differenzen zwischen Straub & Huillet einerseits und Böll und mehr noch seinem Verlag Kiepenheuer & Witsch andererseits. Schließlich verlangte Verleger Dr. Joseph Caspar Witsch sogar die Vernichtung aller Kopien von NICHT VERSÖHNT. Mehr darüber in diesem Artikel im Spiegel vom 14.07.1965 (unbedingt lesen, das ist unbezahlbar!).

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    5. Herrlich: "Deutschland. Wir wissen besser, welche unserer Filme gut sind". :D Und bereits im zynischen Stil der Schweizer "Weltwoche" verfasst. - Kein Wunder, dass es offenbar fünf Jahre bis zur nächsten Böll-Verfilmung dauerte und dass diese so werkgetreu ausfiel, dass der kleine Whoknows, dem "Nicht nur zur Weihnachtszeit" (1970) heftig eingefahren war, nur noch staunte.

      "Nicht versöhnt" scheint leider nicht auf DVD erhältlich zu sein. Ich begann mal mit dem Roman "Billard um halbzehn", empfand ihn aber auch als langfädig und die Handlung als wirr (Böll war eher ein Meister der Kurzgeschichte). Da wäre man dankbar für eine Verfilmung.

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    6. Ich hatte auch vergessen, dass Barbara Steele mitspielt. Was für ein kühner Griff von Schlöndorff! Schließlich kannte man Steele abgesehen von einem Gastauftritt in Fellinis 8½ hauptsächlich aus (vorwiegend italienischen) Horrorfilmen wie Mario Bavas LA MASCHERA DEL DEMONIO.

      Da bin ich doch gerade über einen interessanten Fund gestolpert, und zwar in Joe Hembus' "Der deutsche Film kann gar nicht besser sein" (Erstauflage 1961, stark erweiterte Neuauflage 1981). Für den 1981er Teil erbat Hembus Stellungnahmen von ca. 150 Leuten zum Neuen Deutschen Film, darunter Vera Tschechowa. Hembus schreibt dann im Buch:

      Liebe Vera Tschechowa, ich enthülle Dir auf diesem ungewöhnlichen Weg, daß ich 1965 Volker Schlöndorff, von ihm zur Besetzung des JUNGEN TÖRLESS konsultiert, dringend nahegelegt habe, Dich für die Bozena zu engagieren. Stattdessen hat er Lotte Ledl (!) engagiert, dann, als er selbst merkte, daß das nicht ging, sich zu Barbara Steele gerettet (alte welsche Kumpanei!). Auch als Steele- und Schlöndorff-Fan muß ich sagen, daß der Film durch Dich sehr gewonnen hätte.

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  2. Ein schöner Text, der mir tatsächlich Lust macht, den Film endlich einmal anzuschauen. Schlöndorff, dieser Meister literarischer Beflissenheit, ist für mich eine absolute Schlaftablette – daher habe ich mich vor dem »Törless« bislang gedrückt. (Noch mehr würde mich allerdings sein Zweitling »Mord und Totschlag« interessieren; den gibt es aber leider nicht auf DVD.)

    So meine Probleme habe ich mittlerweile (eigentlich schon seit langem) mit dem Schlagwort »Papas Kino«. Als Abgrenzungsbegrifflichkeit des hungrigen Nachwuchses kann ich den Terminus durchaus akzeptieren, aber für mich als aufgeschlossenen Rezipienten des deutschen Films (in allen Facetten) verstellt er einfach nur die Sicht auf viele interessante Dinge, die zwischen Kriegsende und den Mittsechzigern, entstanden sind. Das bundesdeutsche Kino der Nachkriegszeit scheint (mit Ausnahmen wie Staudte, Käutner, in Teilen Hoffmann, von Dauerbrennern wie Edgar Wallace und Karl May jetzt mal ganz abgesehen) immer noch eine No-Go-Ära zu sein, die nur äußerst schleppend und immer nur in winzigen Ausschnitten (wieder-)entdeckt wird. (Wo ist die DVD von Walter Reischs Rilke-Verfilmung »Der Cornet«? Wann gibt es endlich eine Rudolf-Jugert-Retro?) Zu schade! (In Berlin läuft zur Zeit immerhin eine kleine Filmreihe, die unter dem Titel »Papas Kino?« die Frage stellt, ob der deutsche (Alt-)Film jener Jahre tatsächlich tot war.) Traurige Ironie ist es, daß eine Vielzahl jener Autoren, die in Oberhausen und anderswo zum Aufbruch bliesen im selben Orkus verschwunden sind wie die Matadoren von »Papas Kino« – in den 1980ern wurden sie unter dem Vorwurf der intellektuellen Egomanie, der handwerklichen Unfähigkeit, der kommerziellen Unverwertbarkeit exorziert. Ebenso schade! Irgendwie kann man sich die deutsche Filmgeschichte wegen der ständigen barschen Abschiede von gestern nur in Bruchstücken zusammensuchen …

    Das Gesamtwerk von Straub/Huillet ist übrigens in Frankreich auf DVD erschienen. (»Nicht versöhnt« findet sich in Volume 1.) Den ersten (Kurz-)Film der beiden, »Machorka-Muff« (auch eine Böll-Adaption), kann man auf YouTube sehen.

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    1. Vielen Dank für das Kompliment und den Hinweis auf die DVD von "Nicht versöhnt"! "Törless" ist im Gegensatz zu den anderen erwähnten Schlöndorff-Filmen schon sehenswert. Er hat etwas von dem behalten, was uns seinerzeit so hinriss.

      Von der von dir erwähnten Reihe "Papas Kino?" habe ich gehört, und ich muss zugeben, dass einige der mir bekannten Filme, die dort aufgenommen wurden ("Nachts, wenn der Teufel kam", "Das Totenschiff", "Herrenpartie"), dem Begriff wirklich die Berechtigung entziehen (deine Besprechung von "Flucht nach Berlin" werde ich anschliessend noch lesen). Ich habe ihn hoffentlich auch in dem Sinne verwendet, wie er damals beschrien wurde. - Tatsächlich müsste man in vielerlei Hinsicht differenzieren und hinterfragen: Warum sorgt das Fernsehen selber dafür, dass die 50er Jahre vor allem als die Zeit des Heimatfilms wahrgenommen wird, obwohl doch die Generation, die sich an den bekannten Schnulzen labte, schon ausreichend bedient wurde? Wie steht es mit einigen Perlen, die im Zusammenhang mit der "Aktion DÖS" entdeckt wurden und deren du ein paar weitere hier hinzufügst? Besteht gar kein Interesse an dem, was hinter all dem bis zum Überdruss Bekannten steckt?

      Und: Was? Rilkes "Cornet" wurde verfilmt? Wir lachten uns als Studenten immer krank über den kitschigsten kleinen Text des 20. Jahrhunderts - bis ihn unser Professor mal wieder ganz anders sah. ;)

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    2. Ich kenne den »Cornet« selbst leider auch nicht, habe lediglich Fritz Göttlers 50er-Jahre-Kapitel der »Geschichte des deutschen Films« darüber gelesen und bin soeben beim Googeln auf diesen schwärmerischen Text gestoßen: http://www.cinedrama.de/Essays/Reisch.htm

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    3. Noch mehr würde mich allerdings sein Zweitling »Mord und Totschlag« interessieren; den gibt es aber leider nicht auf DVD.

      Guckst Du hier!

      Wo ist die DVD von Walter Reischs Rilke-Verfilmung »Der Cornet«

      Hast Du den gesehen? Ich kenne ihn nur aus widersprüchlichen Beschreibungen. Fritz Göttler verfasste in seinem Kapitel über den Nachkriegsfilm in der von Jacobsen/Kaes/Prinzler herausgegebenen "Geschichte des deutschen Films" einen wahren Hymnus auf den Film: "... von beinah unfaßbarer Transparenz, der schönste aller Remigranten-Filme des deutschen Kinos." Allerdings ist Göttlers Kapitel etwas konzeptlos und verschwurbelt, für mich eines der schwächsten im insgesamt ausgezeichneten Buch, deshalb weiß ich nicht, was ich von dieser Charakterisierung halten soll.

      Dagegen spricht das Lexikon des internationalen Films von einer "trotz optischer Vorzüge mißlungenen Adaption". Und Bandmann/Hembus in "Klassiker des deutschen Tonfilms": "Eine sehr fragwürdige Regie-Leistung von Walter Reisch." Tja, und nun?

      In Berlin läuft zur Zeit immerhin eine kleine Filmreihe, die unter dem Titel »Papas Kino?« die Frage stellt, ob der deutsche (Alt-)Film jener Jahre tatsächlich tot war.

      "Tot" ist vielleicht übertrieben, aber er befand sich in einer tiefen Krise, sowohl wirtschaftlich wie künstlerisch, die keineswegs nur von den Jungfilmern herbeigeredet wurde. In der gerade erwähnten "Geschichte des deutschen Films" gibt es handfeste Fakten dazu (S. 220ff. in der Erstauflage; wer das Buch kauft, sollte aber zur erweiterten Zweitauflage greifen). Beispielsweise wurde 1961 der Deutsche Filmpreis (seinerzeit vom Bundesinnenministerium vergeben, also eher konservativ ausgerichtet) für den besten Spielfilm nicht vergeben, weil es keine geeigneten Kandidaten gab, und eine Rede bei dieser Veranstaltung trug den Titel "Ist der deutsche Film am Ende?". 1962 gab es auch nur einen "Zweiten Preis" (für DAS BROT DER FRÜHEN JAHRE), aber keinen Ersten, und 1963 nur Filmbänder in Silber, aber keines in Gold. Und es gab ein großes Produzenten-, Verleih- und Kino-Sterben. Die Krise war also echt, nicht nur eingebildet.

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    4. Ich kenne den »Cornet« selbst leider auch nicht, habe lediglich Fritz Göttlers 50er-Jahre-Kapitel der »Geschichte des deutschen Films« darüber gelesen

      Tja, da hast Du meine Frage beantwortet, bevor ich sie gestellt hatte. Das kommt davon, wenn man eine halbe Stunde an einem popligen Kommentar sitzt ...

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    5. Wenn ihr zwei euch austauscht, komme ich mir vor wie ein kleines Dummerchen. Und so solls auch sein; denn es bereitet Freude, mit neuen wertvollen Informationen versorgt zu werden. :)

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    6. Was die Versorgungslage mit deutschen Filmen betrifft: Gerade auf Geißendörfer plant Portal mit deutschen Kinofilmen gestoßen. Und auf der vorläufigen Website dazu steht noch: "Weitere Vertriebsformen wie web.tv, DVD und Blu-ray oder auch Kino-Wiederaufführungen sind ebenfalls geplant." Vielleicht wird das ja was gescheites.

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    7. Ein verdienstvolles Projekt, das Herr Geißendörfer da anschieben will – ich ziehe meine Strickmütze. Hoffentlich können wir dann auch irgendwann einmal den »Cornet« in Augenschein nehmen und überprüfen, ob nun Göttler oder Hembus mit ihrer Einschätzung des Films richtig liegen … :)

      Daß der deutsche Film um 1960 in einer kreativen und wirtschaftlichen Krise steckte, stelle ich gar nicht in Abrede. Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, daß das von den jungen Filmemachern geprägte Label »Papas Kino« m. E. nicht nur ganz unterschiedliche künstlerische Temperamente recht undifferenziert über einen Kamm schert, sondern auch eine unvoreingenommene Betrachtung vieler Filme aus der Nachkriegs- und Wirtschaftswunderzeit bis heute verhindert, da diese zumeist immer noch aus der Perspektive der unmittelbar folgenden Generation betrachtet werden. (Ähnliches gilt fürs französische Kino, wo der Begriff ›cinéma de qualité‹, seit der junge Truffaut tüchtig auf den Putz haute, mit einem gewissen Hautgout behaftet ist.) Mit anderen Worten: Ob Thiele oder Schlöndorff, ob Vohrer oder Kluge – vor meinen Augen (und Ohren) sind sie erst einmal alle gleich … ;)

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  3. Und vielen Dank für den »Mord und Totschlag«-Link! Hast Du bei diesem Anbieter schon mal was bestellt?

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    1. Nein, ich hab da noch nichts bestellt, Du darfst also Pionier spielen!

      Ich hab jetzt den Text von Thomas Klarmeyer über DER CORNET gelesen, danke für den Link. Ich glaube, der Film könnte mir zusagen. Dass Hembus & Bandmann ihn nicht mögen, dürfte zumindest teilweise politische Gründe haben. Sie verweisen darauf, dass Reisch das Drehbuch zum reaktionären DAS FLÖTENKONZERT VON SANSSOUCI geschrieben hatte, und im CORNET ist ihnen dann auch zuviel Fahne und Pflichterfüllung drin.

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  4. Ich fand den Film ja echt gut, aber ich merke gerade, daß es Zeit wird, meine Erinnerungen aufzufrischen. Die Bytes hat in meinem Kopf irgendwas überschrieben. Aber das ist ja auch ein Erfolg. Also für dich jetzt.^^

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    1. Du ahnst ja nicht, was ich mir zwecks Auffrischung in den letzten Monaten so alles bestellt habe. ;) Zum Glück sinken meist die Preise der DVDs mit zunehmendem Alter. - Jetzt müsste ich vor lauter Frühjahrsputz und Aprilwetter nur noch meine Schreibkrise überwinden; dann stünde sogar mal ein "Aufgefrischter" an...

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    2. Aufg'frischter, das klingt nach einem österreichischem Getränk. Hat auch nicht so eine besorgende Wirkung wie ein Gspritzter. :)

      Leider sind die "Kunst DVDs" oft in einer preisstabilen Gruppe. So Majorzeug hat man ja die letzten 1,5 Jahre im Paket immer zwischen 1,5 und 5 Euro abstauben können.

      Ja dann, was hast du denn zur Auswahl? Ich bin für Opis Kino der 80er. ;)

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    3. Ja dann, was hast du denn zur Auswahl? Ich bin für Opis Kino der 80er. ;)

      Aha! Sind wir ein heimlicher Leser des Blogs von Splatter-Fanatic? :D - Ich dachte, es sei doch schön, wenn man gelegentlich auf einander hinweist. :)

      Um die Preisklassen in Deutschland seid ihr zum Teil geradezu zu beneiden, obwohl auch ich staune, wie billig man an so manchen Hollywood-Klassiker rankommt. Titel werden natürlich nicht verraten, da mich oft unvermittelt die Lust auf eine Besprechung packt. Ausnahme: Ich bin letzthin über "Those Magnificent Men in their Flying Machines..." (1965) gestolpert - und konnte einfach nicht widerstehen. War das ein Abend, wie ihn heutige Filme nicht mehr ermöglichen!

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  5. Ich bin da glaub ich sogar angemeldet, aber in diesem Fall war es ein rein analytisches Unterfangen. Um es mit der Bruce Lee Dublette in Karate Tiger zu sagen: "Wenn sich deine Schulter bewegt, dann seh ich das!" :D

    Werd mich bestimmt nich drüber beschweren. Ganz im Gegenteil. ;)

    Übrigens sind die Preise in Deutschland dennoch nicht zu vergleichen mit den teilweise durch günstige Wechselkurse bedingten Käufe in USA und England. Insbesondere das UK begeistert ja oft mit Sales von knappen 2-3 Pfund für DVDs, die erst ein halbes bis ganzes Jahr im Handel sind. Was hab ich da gehortet. Theoretisch kann ich gut 10 Jahre erst mal so überleben.^^

    Was die Inspiration angeht, brüte ich übrigens gerade auch über einer lockeren Aktion, die zum Teil auch auf der Dös-Geschichte und dem bisherigen Brainstorming aufbaut. Das könnte durchaus auch mit in dein Konzept passen. Dauert aber noch ein bisschen. Ich bin ein WC-Kreativer und brauche noch ein paar Sitzungen.

    Those Magnificent Men in Their Flying Machines fand ich übrigens ganz putzig. Das kann man so auch schwerlich wiederholen. Ich bin schon früh über jeden Nachwuchs, der mit Dingen, welche ohne Epilepsie-Warnhinweise auskommen, etwas anfangen kann.

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